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Saison 2006:
Nach
einem für unsere Verhältnisse sehr guten Ergebnis in der
Vorsaison: 7. Platz in der Deutschen
Autocrossmeisterschaft der Tourenwagen sind wir guter
Dinge in die Saison 2006 gestartet.
Los
ging es am 23. April in Schlüchtern, wo es für einen 4.
Platz in der Tageswertung schon mal schöne
Meisterschaftspunkte gab. Auch mit dem 5. Platz beim 2.
Lauf in Klosterfelde konnte ich gut leben. Beim
Pfingstrennen in Gründau war ich mit einem 6. und 7.
Platz in den Vorläufen nicht ganz zufrieden. Im Finale
erwischte ich einen Traumstart, drehte mich in Führung
liegend aber in der ersten Kurve in die Mauer und anschließend
zurück auf die Strecke. Folge: Massenunfall und das Auto
Totalschaden. Ende!? Aus!?! Niemals!!!
Viele
fleißige Hände und Helfer, Freunde und Bekannte
schafften es gemeinsam mit mir innerhalb von 14 Tagen
wieder ein neues Auto hinzustellen, dass ich erstmals beim
Lausitzpokal am 17./18. Juni testen konnte. Durch den
Ausfall des DM-Laufes in Bremen hatten wir noch etwas Zeit
und schafften es tatsächlich beim Rennen in Buxtehude am
15./16. Juli an den Start zu gehen, wo immerhin ein
achtbarer 4. Finalplatz heraussprang. Auch mit dem 5.
Platz in Kesseltal war ich aufgrund der Bedingungen –
Schlamm total und erst das zweite Rennen mit diesem Auto
– zufrieden.
Dann
kam Ortrand, unser kürzestes Rennwochenende. Nach dem
Start zum 1. Vorlauf gab es vor mir einen Überschlag. Ich
kam dahinter rechtzeitig zum Stehen, doch ein
nachfolgendes Fahrzeug krachte in mein Auto und schob mich
in den verunfallten Vordermann. Aus!!! Vorbei!!! Nach
gerade mal 50 bis 60 Metern. Auto wieder hin. Die Stimmung
auf dem Tiefpunkt. Aufgeben??? Aufhören???
Nein!!!
Wieder holten mich Freunde, Helfer und Sponsoren aus dem
Tief. Und wieder ist es gelungen das Auto bis zum nächsten
Lauf am 2./3. September herzurichten und dort an den Start
zu gehen. Allerdings in der Klasse 2, in die ich hoch
gemeldet hatte. Hier hatte ich zwar ein unterlegenes Auto,
konnte aber aufgrund des viel kleineren Starterfeldes bei
den Läufen in Siegbachtal, in Weigsdorf-Köblitz und Gründau
noch mal ordentlich punkten. Sodass es am Ende dieser doch
recht verkorksten Saison noch zu einem achtbaren 7.
DM-Platz langte.
Ein
besonderes Erlebnis war beim Rennen vor heimischer Kulisse
am Matschenberg mein 2. Platz beim Lausitzpokal.
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